NinjaCast [36]: Warhammer 40K, Moggen in WoW und der heutige Videospiel-Journalismus

von 7. September 2011 um 10:22 12
NinjaCast [36]: Warhammer 40K, Moggen in WoW und der heutige Videospiel-Journalismus

Warhammer 40.000: Space Marine„Kettenschwert. Ganz klare Kiste!“ Bitte was? „Na, eine Art Kettensäge im Warhammer-Universum. Ist besser als jede nachladbare Knarre.“ Die Jungs sind voll aus dem Häuschen. Warhammer 40.000: Space Marine steht seit Dienstag in der Ladentheke und im NinjaCast hat sich ein ehemaliger Kollege und Warhammer-Experte angemeldet, der gewillt ist, jede noch so kleine Frage zu beantworten. Maik Knopf, ehemaliger Chefredakteur vom White Dwarf, berichtet im 36. NinjaCast aber nicht nur über Space Marines und seine Leidenschaft für Miniaturen, sondern auch von einer kleinen Indie-Perle namens Space Pirates and Zombies. Außerdem debattieren die Ninjas über den von Christian Schmidt verfassten Artikel zum Thema Videospiel-Journalismus.

NinjaCast Folge 36

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[podcast flashvars=“titles:’NinjaCast #36: Warhammer 40.000: Space Marine – Transmogrifikation in WoW – Videospiele-Journalismus in der Krise – Space Pirates and Zombies (SPAZ) – From Dust – Bayonetta – Hunted – Metro 2033 – Krieger im WoW-PvP – Medal of Honor – Deus Ex: Human Revolution'“]http://ninjacast.podspot.de/files/NinjaCast_Folge036.mp3[/podcast]

Infos zum 36. NinjaCast:

Game One über Bayonetta

Danger Owl: Besuch bei Brutmutter Onyxia

Wenn die Hello Kitty Online Beta noch im Hintergrund läuft und Fraps wirklich alles aufnimmt.

Zero Punctuation zum Thema Deus Ex

Kommentare

12 Wordpress-Kommentare

  1. GameOne vs. Bayonetta und Dangerowl – zwei meiner liebsten Videos auf YouTube. 😉

  2. Packen wir einfach noch einmal zwei schriftliche Reaktionen zu Schmidts Artikel in die Kommentare:

    Alexander Laschewski-Voigt (Chefredakteur Areagames.de): Link
    Gunnar Lott (ehemaliger Chefredakteur Gamestar): Link

  3. Petra Fröhlich, Chefredakteurin u.a. von PC Games ebenfalls:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,784689,00.html

  4. Christian hat meiner Meinung nach durchaus in vielen Dingen recht. Sagen wir wies ist: Der Großteil der deutschen Redis besteht aus Abnickern. Kritische Tests sehe ich seit Jahren nicht mehr und eine Spielezeitschrift für Erwachsene fehlt auch auf dem deutschen Markt – bei GS, PCG & Co. komme ich mir immer angesprochen vor wie ein Teenie. Gamersglobal ist da noch am Besten und teilweise Buffed, wobei diese durch ihren WoW-Fanatismus teilweise grenzwertig sind.

    PS: 106 Minuten? WTF

  5. Wieder ein toller Ninjacast ^^.

    Zu Warhammer 40K….

    Freitag in der Stammvideothek ausgeliehen und bis Samstag Abend durch gesuchtelt….oder so ^^.
    Kann ich jedem Actionspieler empfehlen.Jeder Warhammer Fan kann zu den ganzen Wertungen locker 10 % drauf packen.Ist alles sehr cool umgesetzt vor allem bei den Figuren.

    Für die Kampagne habe ich ca.10-12 Stunden gebraucht.Musste halt alles erkunden *g*.

    Die deutsche Synchro fand ich sehr gelungen.Vor allem von den Orcsen (Sind einige Schenkelklopfer bei) !!!…

    lg

  6. Endlich mal ein bisschen Liebe für Krieger. =)
    Neben der exzessiven Makronutzung die man als PvP-Krieger betreiben muss fallen auch die fehlenden Defensiv-Cooldowns auf.
    Jede Klasse hat mittlerweile z.t. viele (Schurke, Todesritter) DefensivCooldowns, der Krieger hat nur einen Minderwertigen nämlich Schildwall für das Zwingend für die Dauer des CD´s ein Schild genutzt werden muss und der ausgeteilte Schaden in den Keller geht, besonders in der Arena ist dies ein Extremer Nachteil gegenüber Slotkonkurrenten á la Retri, DK, Rogue.

    Spätestens ab 1,8k wirds mit dem Krieger im 2on2 und 3on3 nur noch nervig.

  7. Hey in Internet Explorer 7 sieht dein Seiten Design irgendwie komisch aus.

    • Also wenn ich von meinem Rechner aus den IE aufmache sieht alles normal und funktionsfähig aus. Vielleicht hilft ein Update auf den Internet Explorer 8 😉

  8. Was mich ja an dieser ganzen Jounalismusdebatte stört wäre, dass versucht wird, die schlechten Verkaufszahlen auf Inhaltliches runter zu brechen.

    Aber versucht doch mal, beispielsweise ein Buffed Magazin abseits von einem sehr gut aufgestelltem Zeitschriftengeschäft bzw. Abo im Handel zu erwerben – verkauft sich die Bildzeitung so toll, weil sie inhaltlich alles richtig machen oder nicht auch deshalb, weil sie bei jedem Bäcker, an jeder Tankstelle, in jedem Supermarkt aufmerksam heischend in den Auslagen liegen ? Die bekommt man auch im Ausland als Tourist eigentlich immer zu kaufen, hinsichtlich anderer Zeitungen schaut es weit schlechter aus.

    Neue Kunden oder überhaupt einen „nehm ich mir mal mit“ Effekt erreicht man halt nur, wenn man auch präsent ist im Angebot – wer im Keller verkauft, braucht sich nicht wundern, wenn da außer der Stammkundschaft niemand hin findet und die Zahlen stagnieren bzw. sinken (wer sich so gut auskennt, informiert sich auch anderweitig und will dann wohl wirklich mehr unterhalten werden bzw. braucht allenfalls einen groben Überblick, alles weitere recherchiert man dann lieber selber als sich auf Redakteure (oder Praktikanten und andere Überzeugungstäter) zu verlassen, die auch nur an der Oberfläche von allem kratzen können und müssen, ohne den Anspruch dann auch alles abseits der eigenen persönlichen Interessen am Besten zu wissen).

    Die „Mitte der Gesellschaft“ erreicht man jedenfalls nicht mit Abos oder mit einer Miniauflage, die allenfalls in Spezialgeschäften vorgehalten wird und mehr drucken kommt ja nicht in Frage – liest ja eh keiner, ein Teufelskreis.
    Mit Werbung kann man bei Reichweiten dann auch nicht in dem Umfang punkten, wie man vielleicht gerne würde.
    Beispiel gefällig ?
    http://www.computec.de/common/mediadaten/MD_CM_2009_P_buffed.pdf

    Auch die „Computerbild Spiele“, „GameStar“ und „PC Games“ findet man längst nicht überall, kleinere Formate finden erst gar nicht in die Auslagen.
    Diesen drei Zeitschriften gemein ist allerdings, dass sie eine für meinen Geschmack zu breite Vielfalt an Spielen allesamt nur kurz anreißen, wäre mir an einem Gesamtüberblick zur folgenden eigenverantwortlichen Vertiefung gelegen, wäre das wohl ok so, aber Spiele fressen Zeit und Geld, ich mag mich nur mit solchen beschäftigen, die aus der Sparte kommen, die mich persönlich interessiert – das sind keine geeigneten Fachzeitschriften mehr für mich, da zu viel zu flach dargestellt werden soll.
    Anders als bei Zeitschriften für Haus- und Garten, denen man zumindest Anregungen entnehmen kann, ähnelt das Lesen der aufgezählten Zeitschriften dann doch eher dem Wälzen eines Kataloges, find ich persönlich nicht den angeforderten Preis wert und die Zeitschriften, die tiefer gehen, die findet man als Spartenmagazine dann halt nirgends mehr wo man „mal eben was zu lesen“ (sei es für Zug, Wartezimmer, Arbeitspausen oder sonstwas, wo man halt keinen Computer- und Internetzugang hat) kauft.

    Computerbild Spiele kaufe ich allenfalls mal, wenn ’ne Vollversion dabei ist, die mich interessiert – bei den anderen genannten ähnlich, letztlich verkaufen die Spiele mit mehr Einpackpapier (oder im Falle der PC Games nun „das WoW Klassenbuch“ + Restzeistschrift für’s Altpapier).

    Generation Praktikum hat den Vorzug, dass die oft noch wissen, wovon sie schreiben, aber dann leider das wie noch lernen müssen, die geschulten Jounalisten hingegen wissen dann gefühlt zwar wie aber nicht was und schimm wird es immer, wenn jemand über was schreiben muß, ohne ein über das jeweilige Projekt hinausgehendes persönliches Interesse am Thema.
    Trotzdem finde ich diese Art der Kostensenkung daneben, aber ist ja leider modern:
    http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,759837,00.html

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