WoW: Von blutrünstigen Hasen und versteckten Troll-Instanzen

Ich spiele tatsächlich immer noch WoW ♥ Veröffentlicht vonImke

Troll Stadt MoP BetaPutzige Pandabären hin oder her, die eigentlichen Highlights der vierten MoP-Beta haben nichts mit rollenden Mönchs-Fellknäueln, Meditations-Quests oder einem revampten Scholomance, Kloster oder Flammenschlund zu tun. Es sind die Kleinigkeiten, die das besondere Flair der nächsten Episode von „Rettet Azeroth vor [insert evil name here]“ ausmachen. In Mists of Pandaria fürchten sich die Helden vor einem kleinen weißen Karnickel, das mit einer einzigen kleinen, dafür aber fiesen Attacke abenteuerlustige Recken scharenweise ins Verderben stürzt. Zusätzlich sorgt eine Entdeckung in den Tiefen Azeroths für mächtig Diskussionsstoff. Eine neue Troll-Instanz oder doch nur ein Relikt längst vergangener Classic-Zeiten?

Das Grauen hat einen Namen: Dunkelmond-Hase!

Dunkelmondjahrmarkt Hase
Die Höhle des Grauens! Das Karnickel hat stolze 72 Millionen Trefferpunkte.

Die kleine Höhle im Südosten der Dunkelmondinsel sah schon immer irgendwie verdächtig aus. Sie ist nicht nur seit Beginn des Party-Spektakels auf der Übersichtskarte unverkennbar eingezeichnet, sie ist zusätzlich auch noch mit etlichen Skeletten gepflastert, die Verschwörungstheoretiker stets zu ausufernden Diskussionen animiert. Woher stammen die Skelette? Sind es Überreste wackerer Helden, die sich in dem kleinen Felsverschlag einem mächtigen Monster stellten? Oder sind sie einfach nur gestrandete Schiffsmatrosen, die auf der Insel kenterten und nach langem Kampf ums Überleben das Zeitliche segneten?

Verwandlung HaseMit der vierten WoW-Erweiterung werden all diese Spekulationen ein Ende haben. Die Höhle ist besiedelt: von einem kleinen, putzigen, weißen Karnickel. „Süüüß!“ mag der ein oder andere Leser nun denken. Weit gefehlt! Das knuffige Ding ist nicht nur für die verstaubte Skelettdekoration in seinem Unterschlupf verantwortlich, sondern wird auch euch in naher Zukunft zu einem Teil seines Wandschmucks verarbeiten, solltet ihr es wagen, das weiße Plüschhäschen anzugreifen. Bei seiner einzigen, leider aber auch meist tödlichen Attacke „HUGE, SHARP TEETH!“ springt euch das Karnickel an, verbeisst sich in euren Nacken und jagt euch damit nicht nur schreiend durch die gesamte Höhle, sondern fügt euch dadurch auch noch einen enorm hohen Schadensbetrag mitsamt Debuff hinzu, der eure erhaltene Heilung um 100 Prozent verringert. Ein Biss = schmerzhafter, schneller Tod!

„Dann lass ich das zickige Viech halt in Ruhe in seiner Höhle vermodern. Ist mir doch egal, ob da ein blutrünstiges Karnickel sein Unwesen treibt!“ Grundsätzlich ja kein schlechter Gedanke, Haustierliebhaber werden um einen Besuch bei Mr. Nice Guy allerdings nicht drumherum kommen. Denn nur wenn der Hase ins Gras beißt, erbeutet einer aus der siegreichen Heldentruppe ein Exemplar des Dunkelmond-Tierchens als Souvenir. Epic versteht sich! Einen passenden Erfolg für diese knifflige Aufgabe gibt es selbstverständlich auch noch: That Rabbit’s Dynamite!

Troll oder nicht Troll? Das ist hier die Frage!

Troll Stadt Eingang Kloster
Inmitten der Scharlachroten Hallen befindet sich der Eingang zur unteren Ebene.

Lange warten wir schon auf eine neue, imposante Troll-Instanz. Am besten ein großer Tempel mit ordentlich Voodoo, Hexerei und all dem anderen Klimbimm. Ist in der Beta von Mists of Pandaria bisher nur die Rede von rollenden Mönchen, revampten Old-School Instanzen und Pokemon-Haustierkämpfen, keimt dank WoW Insider endlich neue Hoffnung bezüglich einer neuen Troll-Instanz auf. Dank eines kleinen, fein säuberlich blau markierten, offenen Spalts in der aufgepimpten Instanz des Scharlachroten Klosters (Scharlachrote Hallen), ist es möglich, auf eine untere Ebene zu rutschen. Legt ihr einen längeren Fußmarsch auf der kargen Ebene in Richtung des großen eckigen Hügels am Horizont hin, gelangt ihr früher oder später zu einer riesigen, anscheinend im Aufbau befindlichen Troll-Stadt. Die Architektur der Gebäude legt diese Vermutung zumindest nahe. Auch die rudimentären Markierungen deuten darauf hin, dass hier noch ordentlich gebastelt wird. Ob es sich dabei allerdings um eine alte oder neue Baustelle handelt, weiß derzeit niemand.

Thematisch würde eine neue Troll-Instanz sehr gut in die vierte WoW-Erweiterung passen. Die Zandalari haben sich noch zum Ende von Todesschwinges Regentschaft hin mit anderen mächtigen Troll-Stämmen wie den Gurubashi und Amani zusammengetan, um nicht nur der Vorherrschaft der Horde und Allianz Einhalt zu gebieten, sondern auch zu ihrer alten Stärke zurückzufinden. Sie befinden sich im Aufbau und müssen laut Vol’jin, Oberhaupt der Dunkelspeer-Trolle, unbedingt aufgehalten werden. Halten wir sie nicht auf, droht uns laut Vol’jin eine noch größere Bedrohung als die durch Todesschwinge. Wann also stellen wir uns den Zandalari? Wenn nicht jetzt, wann dann? Es könnte also tatsächlich sehr gut sein, dass die verborgene Troll-Stadt ein neuer Schauplatz für ein großes Troll-Spektakel sein wird. Eventuell Zandalar? Die Hauptstadt der Zandalari?

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4 Kommentare

  1. Würde dazu passen, dass auf der BlizzCon 2011 auf der Pandaria-Map die Insel Zandalari noch verzeichnet war!

    Beweis: klick mich

  2. da wissen wir jetzt auch wo die untote köchin ihre „zutaten“ her hat^^ wird sie sicher nachts die leichen klauen, wenn das häschen schläft^^

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