Dark Souls 3: Farming-Guide – Seelen und Upgrade-Materialien

von 24. April 2016 um 15:02 0
Dark Souls 3: Farming-Guide – Seelen und Upgrade-Materialien

Wo farmt man in Dark Souls 3 am besten Seelen und Upgrade-Materialien für Waffen? Benny weiß, wie es geht und erklärt im Video die Mathematik hinter dem Seelenbonus auf Ausrüstung und wie ihr euer Finderglück für große Titanitscherben und Titantibrocken verbessert.

1,1 Millionen Seelen pro Stunde zusammen mit einer sehr hohen Chance auf große Titanitscherben und angemessenen Chance auf die seltenen Titanitbrocken. Das gibt es am Erzdrachengipfel. Tötet die ersten vier Gegner, während euer Charakter den Silbernen Schlangenring, Goldenen Schlangenring, den Schild des Verlangens und als Kopfbedeckung das Symbol der Habgier trägt. Mit dem Rapier des Kristallweisen erhöht ihr die Chance auf Titanit weiter. Für Zauberer bringt der Stab des Bettelmönchs noch einmal mehr Seelen.

Die Chance auf Upgrade-Materialien und Seelen pro Stunde macht den Erzdrachengipfel für mich zum idealen Farm-Ort in Dark Souls 3.

Nach diesem Schnelldurchlauf werden wir uns jetzt ganz in Ruhe, Schritt für Schritt den Themen Farmgebiet, Seelenbonus und Fundbonus widmen. Denn das sind die drei Hauptpunkte, die den Erfolg einer Farm-Session bestimmen.

Wo geht’s zum Farm-Gebiet?

Wie bereits festgestellt, nutze ich den Erzdrachengipfel als Farmgebiet. Ganz einfach, weil hier direkt neben dem Leuchtfeuer vier Gegner warten, die man nacheinander gefahrlos erledigen kann. Diese vier Gegner haben relativ wenig Leben, geben relativ viele Seelen und haben zudem die Chance, große Titanitscherben für Waffenupgrades der Stufen 4 bis 6 sowie Titanitbrocken für Waffenupgrades der Stufen 7 bis 9 zu hinterlassen. Also alles, was ich mir von einem Farmgebiet wünsche.

Der Erzdrachengipfel ist allerdings ein verstecktes Gebiet. Ihr müsst ihn also erst einmal finden. Hierfür müsst ihr den verzehrten König Oceiros besiegen. Dieser optionale, geschichtlich überaus interessante Boss-Gegner wartet im Garten des Burg Lothric. Ist also für das letzte Drittel des Spiels vorgesehen. Nachdem er besiegt ist, folgt ihr dem Gang und nehmt die vielsagende Geste „Pfad des Drachen“ vom Leichnam im Zentrum des Raums auf.

Anschließend geht es in den Kerker von Irithyll. Sicherlich sind euch während des Spiels die Ruinen in der Ferne aufgefallen. Diese sind nämlich immer wieder von verschiedenen Orten aus sichtbar und heben sich von den üblichen Deko-Skyboxen der entfernten Landschaften ab. Setzt euch also einfach zu dem versteinerten Drachen, indem ihr die Geste „Pfad des Drachen“ anwendet. Das war doch gar nicht so versteckt, oder?

Wie berechnet sich der Seelenbonus?

Kommen wir zur Berechnung der Seelenbeute. Mit einem nackten Charakter, erhaltet ihr am Erzdrachengipfel 1500 Seelen pro erschlagenen Gegner. In der Summe sind das 6000 Seelen für rund 40 Sekunden Arbeit. Das macht eine Stundenverdienst von 540.000 Seelen. Nicht sonderlich viel. Glücklicherweise könnt ihr die erhaltenen Seelen über Ausrüstungsgegenstände erhöhen.

Der Silberne Schlangenring erhöht die erhaltenen Seelen um 10 Prozent. Macht also 1650 Seelen pro Gegner. Im Video zu den Estus-Scherben zeige ich einen einfachen Trick, wie ihr direkt zu Spielbeginn an den Silbernen Schlangenring kommt.

Übrigens gibt es in NewGame + und NewGame ++ zwei stärkere Varianten des Ringes, die die Seelenbeute um 12 beziehungsweise 13 Prozent erhöhen.

Als nächstes hätten wir den Schild des Verlangens (erinnert irgendwie an Dark Souls 2, oder?) Dieser Schild erhöht die Seelenbeute um ganze 20 Prozent. Es gibt pro Gegner also 1800 Seelen. Euer Charakter muss weder die Attributanforderungen des Schildes erfüllen, noch diesen aktiv führen. Es reicht, wenn der Schild in der Nebenhand ausgerüstet ist. Kämpft ihr beidhändig, bleibt der Bonus des Schildes weiter aktiv. Den Schild findet ihr bei einer Leiche im Schwelenden See.

Was hätten wir noch im Angebot? Natürlich das Symbol der Habgier. Diese „Kopfbedeckung“ erhöht eure Seelenausbeute um ganze 50 %; macht also 2250 Seelen statt 1500. Um das Symbol zu erhalten, bewerft ihr einfach eine Mimic-Truhe mit einem Untoten Jägeramulett. Mit etwas Glück könnt ihr dann das Symbol aus von der betäubten Truhe erbeuten. Oder ihr erschlagt einen Mimic und habt Glück. Sicher bekommt ihr das Symbol der Habgier übrigens, wenn ihr alle 13 Mimic-Truhen erschlagen habt. Sollte die letzte Truhe nicht automatisch das Symbol hinterlassen, müsst ihr nur aus- und wieder einloggen. Ist eure letzte Mimic-Truhe in einem Gebiet, in dem es mehrere Mimics gab, kann es auch passieren, dass das Symbol am Ort eines anderen Mimics auftaucht.

Zu guter Letzt gibt es noch den Stab des Bettelmönchs. Diesen erhaltet ihr von den Beschwörern am Erzdrachengipfel. Auch hier gibt es 20 Prozent mehr Seelen für erschlagene Gegner. Vor allem Zauberer freuen sich über diesen Stab.

Nachdem die Gegenstandsfrage geklärt wäre, kommen wir jetzt zur Mathematik. Die Seelenboni auf Gegenständen sind Multiplikativ. Das heißt im Klartext: Trägt euer Charakter den Silbernen Schlangenring mit einem 10-Prozent-Bonus und den Schild des Verlangens mit 20 Prozent, beträgt der Bonus nicht etwas 30 Prozent mehr Seelen, sondern 32 Prozent.

Für Zauberer heißt das: Legt den Silbernen Schlangenring, den Schild des Verlangens in der Nebenhand, den Stab des Bettelmönchs in der Haupthand und das Symbol der Habgier auf dem Kopf an. Die Rechnung sieht wie folgt aus:

1500 x 1,10 x 1,20 x 1,20 x 1,50 = 3564 Seelen

Ihr erhaltet also 2064 Seelen oder rund 137 Prozent mehr Seelen von den Gegnern am Erzdrachengipfel.

Nahkämpfer verzichten meist auf den Stab des Bettelmönchs und erhalten immer noch:

1500 x 1,10 x 1,20  x 1,50 = 2970 Seelen

Wie berechnet sich Finderglück?

Da wir nicht nur Seelen, sondern auch Upgrade-Materialien erbeuten wollen, müssen wir uns jetzt noch mit dem Fundbonus für Beute beschäftigen.

Grundsätzlich hat jeder Charakter ein „Finderglück“ von 100 %. Das heißt nicht, dass ihr immer die mögliche Beute eines Gegners bekommt, sondern dass die Beutechance zu 100 Prozent für euch zählt. Hinterlässt ein Gegner also mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 Prozent einen Gegenstand, dann werdet ihr ihn auch in einem von zehn Fällen erbeuten. Würde euer Finderglück hingegen 200 Prozent betragen, würdet ihr in zwei von zehn Fällen Beute erhalten. Mathematisch sieht das so aus:

1,00 (Finderglück) x 0,1 (Chance auf Beute bestimmt durch den Gegner) = 0,1 = 10 Prozent

2,00 (Finderglück) x 0,1 (Chance auf Beute bestimmt durch den Gegner) = 0,2 = 20 Prozent

Je höher euer Finderglück, desto besser die Chance auf Beute. Jeder Attributpunkt in Glück erhöht euer Finderglück um einen Prozentpunkt.

Außerdem solltet ihr den Goldenen Schlangenring anlegen. Der gibt noch einmal 50 Punkte für Finderglück und ist im Kerker von Irithyll bei Siegwards Zelle zu findet. Auch hiervon gibt es im NewGame + und NewGame ++ bessere Varianten mit 75 beziehungsweise 100 Punkten.

Außerdem erhöht der Rapier des Kristallweisen euer Finderglück um weitere 50 Punkte. Den Rapier erhaltet ihr bei Ludleth im Austausch für die Seele des Kristallweisen. Zu guter Letzt erhöht das Symbol der Habgier, das wir schon wegen des Seelenbonus tragen, das Finderglück um weitere 100 Punkte.

Temporäre Boni der rostigen Münze oder rostigen Goldmünze mag ich nicht. Diese würden aber nochmals einen Bonus von 50 beziehungsweise 100 Punkten bringen.

Je nachdem ob ihr den Rapier des Kristallweisen nutzt oder nicht, solltet ihr auf ein Finderglück von rund 275 kommen. Eure Beutechance ist damit fast dreimal so hoch wie die Standardchance.

Happy Farming.

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Erforderliche Felder sind markiert *

*