NinjaCast [61]: Über sieben Jahre Raid-PvE in World of Warcraft – Burning Crusade (Teil 2)

von 16. Mai 2012 um 11:47 10
NinjaCast [61]: Über sieben Jahre Raid-PvE in World of Warcraft – Burning Crusade (Teil 2)

Einsteigerfreundlicher sollte es werden. Kleinere Raid-Gruppen von 10 bis 25 anstatt 40 Spielern. Mehr Gilden sollten die Möglichkeit erhalten, mit ihrer eigenen Truppe den gesamten Raid-Content zu sehen. Gesagt, getan! Mit Burning Crusade erhielten zwar durchaus mehr Helden Einblick in den Raid-Alltag, die Bosse aber dann auch gen Jenseits zu schicken, war das eigentliche Problem. Der Schwierigkeitsgrad der Scherbenwelt-Instanzen war mehr als knackig. Heroische 5-Mann-Dungeons wie die Zerschmettern Hallen oder das Schattenlabyrinth wurden häufig komplett ignoriert, war kein Magier zur Hand, langwierige Pre-Questreihen kosteten viel Zeit und Geduld und Magtheridon, Gruul & Co. sollten nur der Vorgeschmack auf Raidkiller Vashj sein. Benny, Karsten, Imke, Maik und Cala berichten im 61. NinjaCast über ihre Erfahrungen in Burning Crusade, plaudern über unüberwindbaren Trash, die Tücken eines Aufzugs und den Fallschirmübungen in Hyjal.

NinjaCast Folge 61

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Infos zum 61. NinjaCast:

Burning Crusade – The Movie


Karazhan

  • Zum Release Dezember 2006 zugänglich.
  • Pre-Quest erforderlich.
  • T4-Content
  • Bosse: Attumen der Jäger, Moroes, Tugendhafte Maid, Der große böse Wolf, Die böse Hexe, Romulo & Julianne, Der Kurator, Terestian Siechhuf, Arans Schemen, Nethergroll, Prinz Malchezaar, Schrecken der Nacht

Gruuls Unterschlupf

  • Zum Release Dezember 2006 zugänglich.
  • T4-Content
  • Bosse: Hochkönig Maulgar und Gruul der Drachenschlächter

Magtheridons Kammer

  • Zum Release Dezember 2006 zugänglich.
  • T4-Content

Festung der Stürme

  • Zum Release Dezember 2006 zugänglich.
  • Pre-Quest erforderlich.
  • T5-Content
  • Bosse: Al’ar, Leerhäscher, Hochastronom Solarian, Kael’thas Sonnenwanderer

Schlangenschrein

  • Zum Release Dezember 2006 zugänglich.
  • Pre-Quest erforderlich.
  • T5-Content
  • Bosse: Hydross der Unstete, Grauen aus der Tiefe, Morogrim Gezeitenwandler, Tiefenlord Karathress, Leotheras der Blinde, Lady Vashj

Der schwarze Tempel

  • Im Mai 2007 mit Patch 2.1 veröffentlicht.
  • Pre-Quest erforderlich.
  • T6-Content
  • Bosse: Oberster Kriegsfürst Naj’entus, Supremus, Akamas Schemen, Teron Blutschatten, Gurtogg Siedeblut, Relikt der Seelen, Mutter Shahraz, Rat der Illidari, Illidan Sturmgrimm

Hyjalgipfel

  • Im Mai 2007 mit Patch 2.1 veröffentlicht.
  • Pre-Quest erforderlich.
  • T6-Content
  • Bosse: Furor Winterfrost, Anetheron, Kaz’rogal, Azgalor, Archimonde

Zul’Aman

  • Im November 2007 mit Patch 2.3 veröffentlicht.

Sunwell Plateau

  • Im Februar 2008 mit Patch 2.4 veröffentlicht.
  • Bosse: Kalecgos, Brutallus, Teufelsruch, Eredar Zwillinge, M’uru, Kil’jaeden

Sunwell the Movie Part 1 und 2


Karazhan Pre-Quest Calaelen Zielreihenfolge Calaelen

Bildergalerie

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Kommentare

10 Wordpress-Kommentare

  1. Das waren noch Zeiten, wenn ich an damals denke…das erste mal Karazhan, Theater und Schachevent das waren großartige Events 😉

  2. Galerie ergänzt

  3. Verdammt ich kann nicht aufhören den Aran-Chorgesang anzuhören 🙁 Zu viel Nostalgiegefühle, muss dagegen ankämpfen.

  4. Info zur Prequest von Kara:

    Man musste nie in eine Heroinstanz. Man musste nur in die Dampfkammer und das Schattenlabby um die Schlüssel zu holen und dann in die Höhlen der Zeit 2 (Dunkles Portal) um den Schlüssel von Mediv persönlich zusammensetzen zu lassen. Das sind aber nur die normalen 70er Versionen gewesen. Am Anfang als frisch 70er waren die aber auch schwer genug^^

    Aber BC war für mich die schönste WoW Zeit. Ich war immer in einer kleinen Gilde die gerade so die 10 Leute zusammen bekommen hat. In Classic sind die Aktiveren von uns dann immer mit anderen Gilden raiden gegangen, in BC konnten wir es zum ersten Mal allein. Und auch außerhalb von Kara konnten wir uns in den wirklich harten 5er Instanzen beschäftigen. Ich weiß nicht wie oft ich damals gegen 11 noch in eine 5er Instanz gerannt bin weil mich die Gilde zum tanken überredet hat. Und dann sind wir dort auch nicht in der geplanten Stunde durch gelaufen sondern irgendwas lief immer schief und dann war man halt mal 3 Stunden unterwegs. Trotzdem hat es in der Gilde immer genug Spaß gemacht um einen weiteren Versuch zu wagen oder eine neue total abstrakte Taktik zu testen. Ich möchte nicht wissen auf wie viele Arten wir damals gegen den Drachen im Bollwerk gekämpft haben und ich will auch nicht wissen wie oft ich damals übermüdet zur Ausbildung erschienen bin^^

    Und wofür ich BC gar nicht genug loben kann war der Trash. Sicher, CC war hier sehr wichtig aber man hatte auch wirklich Respekt vor dem Trash. Wenn der Tank da mal 3 Feinde an der Backe hatte war er schon mit einem Bein auf dem Friedhof. Da war nichts mit AoE und alles weg bomben, damals musste ich als Tank wirklich arbeiten^^

    Achja und ich musste als Druide nicht mehr heilen. Endlich durfte ich auch im Raid tanken und allgemein durfte ich endlich Feral spielen und es gab endlich Feralausrüstung im Spiel. Die war zwar alles andere als perfekt weil es ab einem bestimmten Punkt keine Verteidigung mehr auf der Rüstung gab und man so immer jonglieren musste um Crit-Immun zu bleiben aber trotzdem war es ein gigantischer Schritt nach vorn.

    Später gab es dann ein Raidbündnis zwischen drei Gilden und wir sind bis zu Illidan und Archimonde gekommen. Da bin ich schon recht stolz drauf. Besonders weil wir alle ehr aus amitionierten Causals bestanden haben und relativ stark wechselnde Besetzungen hatten. Der Content war schon sehr hart aber trotzdem machbar und die Nerfs haben es auch einer breiten Masse irgendwie ermöglicht viel zu sehen wenn sie sich Mühe gegeben haben. Außerdem war Kara ein sehr kluger Schachzug von Blizzard. Kara hat viele zum Raiden gebracht und die Hemmschwelle gesenkt. Denn Kara war ein richtiger Raid den man organisieren musste und der geplant werden wollte. Von da an war der Schritt zu 25 Leuten per Gilden-Allianz nicht mehr sooo groß.

    Auf jeden Fall eine tolle Zeit und irgendwie auch ein Grund warum die 5er Instanzen von WotLK so ein großer Schock für mich waren. Viel zu einfach und von der „angenehmen“ Härte eines BC war nicht mehr viel zu sehen. Außerdem kam damals auch Warhammer raus und war/ist trotz aller schwächen ein wunderschönes Spiel.

  5. T5Schurke hässlich? Ich fass es nicht!

    Toller Cast mal wieder und gut auch mal etwas mehr von Karsten #2 zu hören.

    • Danke für die Blumen 🙂

      Bei aktuellen Spiele-Podcasts wäre ich aber total fehl am Platz, da ich immer nur aktuell im „Kaufen“ bin jedoch nicht im „Spielen“ 🙁

      PS: Meine „Pile-of-Shame“ bekommt demnächst einen eigenen Schrank…

  6. Den Schlüssel für Kara braucht man nicht mehr.
    Ich geh da jede Woche rein wegen dem Mount und habe die Prequest nie gemacht.
    Wieder mal n netter Ninjacast 😉

  7. Ich gehöre wohl zu den alten Hasen, die erst seit Wrath und vor allem Cata beim Raiden dabei sind, weil es früher zu zweiaufwendig war. Gerade als Storyspieler habe ich Drachenseele im lfr geliebt. Einmal reingehen, Bosse legen, Story erleben und Addon als durchgespielt abhaken. In Classic und auch noch BC war der Endbereich eher mau, da blieb nur pausieren und eventuell Dailys für die schnelle Flugfertigkeit.

  8. Das waren wieder 3 wundervolle Stunden schwelgen in Erinnungen an die VOR-Activisionzeit bei Blizzard, als noch Leute mit Ahnung das Sagen hatten und kein Greg Street oder Tom Chilton.

    Karazhan

    Ich traue es mich ja fast nicht zuzugeben, aber als wir das erste Mal nach Karazhan – auch ich liebte die Instanz unglaublich toll gemacht – sind, fiel das Reittier und ich hatte es sogar erwürfelt. Auch an das Schachspiel erinnere ich mich noch gut, war das erste Mal überhaupt, dass ich eine Einführung machen sollte, weil bekannt war, dass ich leidenschaftlicher Schachspieler bin. Ab dem 5 Lauf hatte ich dann (ähnlich wie Karsten) dafür auch ein Makro, welches den ganzen Ablauf schön erklärte und für jeden leichtverständlich zum Mitlesen war.

    Allzu genau weiß ich es zwar nicht mehr, aber ich meine mich erinnern zu können, dass ich als Jäger bei dem Zauberer von Oz auch eine spezielle Aufgabe hatte, müsste das Verlangsamen der Blechtrommel gewesen sein. Ihr habt es ja schon angesprochen, es war wirklich sehr witzig gemacht und extrem ideenreich.

    Wir haben uns den Spaß gegönnt und vorher immer Wetten auf das jeweilige Ereignis abgeschlossen, die Verlierer haben dann 100 Gold in die Gildenkasse einbezahlen müssen *g*

    Nervig ist mir eigentlich nur Aran in Erinnerung nicht etwa weil er so schwer war, sondern weil mich sein ständiger Sager „Ich bin Nilas Aran“ mit der Zeit wahnsinnig gemacht hat. Alles in Allem aber sicher eine der schönsten und gelungensten Schlachtzugsinstanzen in ganz WoW.

    Mein Lieblingskampf war allerdings auch Moros, weil ich da als Jäger endlich mal wieder eine Zusatzaufgabe hatte (Gedankenkontrolle aufrecht erhalten) und nicht nur stumpfsinnig für Schadensausteilung zuständig war.

    Zul’Aman

    An diesen Einstieg werde ich mich lange erinnern, ich hatte gerade frisch die G15 bekommen und natürlich gleich alle programmierbaren G-Tasten belegt leider lag auf G-12 mein Begleiterschadensmakro, somit gab es den ersten Fehlschlag ganz kurz nach dem Gong ertönt ist, von da an verlagerte ich das Makro auf 15.

    Ich war wohl einer der ganz Wenigen auf Schwarzhand der überhaupt nichts mit diesem Bärenlauf anfangen konnte und sich eigentlich gerne darum gedrückt hat, weil ich es nicht mag, mich künstlich hetzen zu lassen, zudem fand ich ihn auch gar nicht so toll. Da hat mir mein Pferd aus Karazhan wesentlich besser gefallen – war auch seltener – aber die Instanz selber hat mich mit schicken Mechaniken und einer stimmigen Präsentation überzeugt.

    Was mir aber weniger gefallen hat, war der Endkampf, den fand ich doch etwas einfallslos man kämpfte praktisch gegen alle 4 Gegner noch einmal, da sich der Endgegner in die verschiedenen Formen verwandeln konnte. Die Qualität der Gegenstände war für eine 10er Instanz erstaunlich gut und schon fast auf T5 Niveau anzusiedeln.

    Gruul & Magtheridon

    Ich habe den Kampf gehasst einfach aus dem Grund, dass einer unserer beiden Schlachtzugstage Mittwoch war und da gingen gefühlte 75 % aller Schlachtzugsgilden los, damit waren Ruckler und Verbindungsabbrüche vorprogrammiert. Dazu kam, dassi ch das Ganze nie als richtige Instanz wahrgenommen habe, es fühlte sich einfach nicht episch an dafür war die ganze Geschichte viel zu kurz.

    An Magtheridon erinnere ich mich gar nicht mehr richtig aber so viel ich weiß, war das einer der Kämpfe, der ordentlich an den Nerven zerrte weil immer jemand an den Kristallen versagte.

    Die Höhle des Schlangenschreins

    Um es vorweg zunehmen, meine absolute Lieblingsinstanz in ganz WoW. Gehöre zu den wenigen Spielern, welche den Unterwasserkämpfe/gebiete lieben und daher hat mir die Atmosphäre natürlich von Anfang an gefallen. Als Angler hat mich die Ungeduld der Mitspieler immer genervt, es konnte ja keiner was dafür, wenn er anbeißen wollte kam er und wenn nicht, hat es nunmal etwas länger gedauert.

    Leotheras war für Jäger auch nicht gerade toll, schließlich war man damals als Schlachtzugsjäger sicher nicht auf Überleben sondern eher auf Tierherrschaft ausgelegt. Schäme mich auch nicht zuzugeben, dass ich anfangs wirklich Probleme damit hatte, mein dummes Schattenich in der vorgegebenen Zeit umzuhauen. Zum Glück gab es dann irgendwann eine sehr gute Nahkampfwaffe im Auktionshaus, die habe ich mir dann nur für diesen einen Kampf gegönnt.

    Vash war aber dann wie für viele wohl erstmal Ende der Fahnenstange, dennoch war der Kampf mit das Beste – abgesehen von Kael Thas – was ich je in WoW gesehen hatte und erleben durfte. Es dauerte Ewigkeiten, bis sie endlich gefallen ist. Leider hat es so eine tolle und fordernde Instanz nie wieder gegeben.

    Festung der Stürme

    Ich fand sowohl den Nethersturm als auch die Festung der Stürme von der Atmosphäre her nicht wirklich toll. Mir persönlich ging es gar nicht so sehr darum, Kael Thas zu legen, sondern mein Hauptaugenmerk lag auf dem schönsten WoW-Reittier aller Zeiten „Alars Asche“ wobei ich schon sagen muss, dass der Kampf gegen Kael Thas einfach nur herausragend war, so viele Phasen und derart viel zu beachten, dazu noch eine geschichtlich so wichtige Person das war schon episch.

    Schwarzer Tempel

    Da waren dann sowohl Motivation als auch Zeit weg ich glaube, wirklich weit sind wir drinnen nicht gekommen. Dank Nihilum sah man aber trotzdem alle Gegner und auch gleich wie perfektes aufeinander abgestimmtes spielen aussehen konnte es war wirklich beeindruckend, wie gut Nihilum damals noch gewesen ist.

    Sonnenbrunnenplateau

    Kurz danach war die Blizzcon und die Hiobsbotschaft für alle Schlachtzugsspieler, Tigole würde aufhören und Street – ein PvPfanatiker – übernehmen. Brutalus wurde ein paar Mal mit Schlachtzugszusammenschlüssen probiert, aber nie gelegt ansonsten auch nur durch Videos und Spaßversuche wie kiten der Müllgegner bekannt.

    Fazit

    Die Schlachtzüge waren richtig toll und für jeden war etwas dabei, es gab keinen Grund zum Jammern. Jene, die jammerten wollten ganz einfach gute Ausrüstung nachgeworfen bekommen und nichts dafür tun.

    Persönlich hatte ich sehr viel Spaß auch wenn wir viel länger als der Großteil für die starken Endgegner gebraucht haben. Leider war der Brennende Kreuzzug auch die letzte Erweiterung, in welcher Aufwand und Belohnung noch in einem angemessenem Verhältnis gestanden sind.

    Wäre alles so geblieben, würde es ich es wahrscheinlich heute noch spielen, aber was dann kam hatte mit einem Onlinerollenspiel nur noch sehr wenig zu tun, traurigerweise aber ich bin mir sicher, darauf werdet ihr im nächsten Teil eingehen 🙂

  9. Vielen Dank für diese tollen Podcast. Ich höre beim WoW-Spielen immer gerne rein.
    Danke für die vielen tollen Erinnerungen, die ihr zurück gebracht habt.
    Ich freue mich schon riesig auf Teil 3 🙂

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