Veröffentlicht vonKarsten


ifritTest: Final Fantasy 14 – A Realm Reborn

(spieletipps; gamersglobal (Vorabtest, Nachtest folgt))

Meinungskasten gamersglobal:

Ich durfte ja schon viele MMO-Headstarts miterleben, aber selten war ich so sehr von der Technik genervt wie beim Release von Final Fantasy 14 – A Realm Reborn. Erst jagte in den ersten Tagen eine Serverwartung die nächste, dann schränkten die Entwickler derart die Server-Kapazitäten ein, dass man sich nicht mal mehr in der Warteschlange des Servers einreihen durfte. Und wenn man schließlich online war, warteten im Spiel Nerven zerreißende Verzögerungen auf jeden „Glücklichen“, die jedes bisschen Spielspaß im Keim erstickten.

gegnerdesign

Das ist umso ärgerlicher, weil die Neufassung des zweiten Square-MMOs eigentlich Spaß macht. Die Geschichte rund um die Primae ist gut erzählt, auch dank den teils sehr lustig geschriebenen Dialogen. Schade nur, dass selbst bei der Hauptquestlinie nur ein kleiner Teil der Gespräche vertont wurde. Ebenso schade ist, dass die zerstückelten Gebiete mich immer wieder aus der virtuellen Welt herausreißen und einige Design-Entscheidungen bei der Bedienung wenig durchdacht wirken.

Dafür gibt es in Eorzea mehr als genug zu tun – besonders angetan bin ich etwa von den Gruppen-Herausforderungen. Die Gildengeheiße bereiten auf sinnige Art und Weise aufs Gruppenspiel vor, wodurch die Bosskämpfe in den Instanzen gleich einfacher fallen. Und spätestens als Ifrit im ersten Primaekampf plötzlich vor mir stand, war jedes bisschen Kritik fürs Erste vergessen. Shiva, Bahamut und Konsorten können sich warm anziehen, denn ich werde mich auch privat noch viele Stunden in Eorzea herumtreiben.

Meinungskasten spieletipps:

bosskampfAbseits der technischen Probleme der Anfangszeit gefällt mir Final Fantasy 14 – A Realm Reborn richtig gut. Die Welt sieht toll aus – speziell das Design von Kreaturen und Zaubereffekten rockt. Außerdem fesselt die Geschichte rund um die Primae. Schade, dass nur ein kleiner Teil der Zwischensequenzen sprachlich vertont wurden.

Da das Klassensystem enorm viel Flexibilität bietet und es im Spiel Unmengen an Solo- und Gruppenherausforderungen zu meistern gibt, scheint es auf den ersten Blick nicht viel zu meckern zu geben. Doch das zweite Online-Rollenspiel aus dem Hause Square wird trotzdem nicht jeden begeistern. Zu altbacken kommen Quest-Design und Kampfsystem daher. Zu sehr nerven die vielen kleinen Unzulänglichkeiten, die es immer noch im Spiel gibt.

Da die Macher pro Monat 13 Euro haben wollen, werden sich viele Spieler mehrfach überlegen, ob sich eine Reise nach Eorzea für sie wirklich lohnt. Mal sehen, wie voll die hübschen Orte letztendlich sein werden.

Anekdote zu den Tests:

fateHier sieht man schön die unterschiedlichen Schwerpunkte verschiedener Auftraggeber. Bei gamersglobal versuchen wir meist bereits um den Release herum einen Vorabtest zu einem MMORPG zu bringen, den wir später dann durch einen ausführlichen Nachtest erweitern. Dementsprechend kam der Artikel sehr früh raus und beinhaltet weder den Handwerksbereich, noch die Inhalte für hochstufige Helden. Für spieletipps sollte ich dagegen einen möglichst umfassenden Test abliefern, hatte dafür aber auch ein paar Tage mehr Zeit.

Mittlerweile kommt man übrigens etwas leichter auf die FF-14-Server, dennoch nerven immer noch einige technische Unzulänglichkeiten. So wollte ich letztens in eine Instanz gehen, die ich zwingend für die Weiterführung der persönlichen Geschichte brauche. Doch konnten wir den Endboss nicht legen, weil der letzte Trashmob vor dem Bossraum verbuggt war. Beim zweiten Versuch hatte ich dann nach 10 Minuten einen Disco und kam danach nicht mehr auf die Server, weil selbst eine Stunde später noch die Meldung kam, dass mein Charakter noch eingeloggt sei. Ich müsse mich deswegen gedulden, bis der Auslog-Vorgang abgeschlossen ist. „seufz“

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19 Kommentare

  1. willkommen in der schönsten stadt der welt! 😉

    darf man fragen welche ecke von L.E. es geworden ist?

    1. In Gohlis – Nord haben wir unsere Traumwohnung gefunden: Groß, genug Zimmer, kein Dachgeschoss, Badewanne, Balkon, in gutem Zustand, nicht zu hellhörig – passt 🙂

  2. „Übrigens scheitere ich weiterhin daran, das MMO als (falsche) Abkürzung für Online-Rollenspiel auf gamersglobal abzuschaffen. Mein MMORPG wird weiterhin stur gekürzt“

    Vermutlich weil die meisten nur wenig RPG drin haben ?

    P.S: Schön mal wieder hier von dir zu lesen 🙂
    P.P.S: Bei Imke ist also nun ein Zimmer frei ? Los Jungs traut euch 😀

    1. Wir haben bereits einen Nachfolger für mich und Imke ist … nein, von mir erfahrt ihr es nicht als erstes „grins“

    2. @karsten

      zu spät 😀 Gz Imke 🙂

      P.S: Eventuell weil manche Spiele teils mehr Arbeit als Spiel sind oder weil bei Gamersglobal die Kategorien schon zwangsweise das „Spiel“ enthalten. Man schreibt ja auch nicht Action „Game“ 🙂

  3. Tolle Sache mal wieder was von Dir zu lesen 🙂 Das mit der „endlichen“ Zeit kann ich nachvollziehen, bin zwar „festangestellt“ aber jobbedingt leider viel unterwegs. Und da ich seit kurzem „papa“ bin musste ich auch feststellen, das man Zeit nicht dehnen kann…

    was den nachfolger betriftt….hmmm grübel….gibts da nicht einen Exbuffie den es nach Berlin verschlagen hat ? 🙂 ….

  4. Ah es gibt ihn doch noch den Mr. Monolog. Das freut mich besonders. Und ich freue mich noch mehr wenn ich deine Monologe wieder lauschen darf. Ich sage aber jetzt schonmal ein WB, auch wenn es nur ein kurzes erstmal wird. Aber Freundin und Arbeit geht nunmal vor. Wer kann es dir verdenken? Ich zumindest nicht.

    Und danke für den kleinen Einblick in dein Lieb… öhm… Privatleben.

  5. Wie man ernsthaft noch Casual-WoW spielen kann. Das würde ich mir nichtmal bezahlt antun. Die Qual sich das anzutun kann die paar Kröten die man für so einen Guide bekommt doch nicht wert sein.

    1. Mit den paar Kröten bezahle ich den größten Teil meiner Rechnungen. Gibt schlimmere Arten, sein Geld zu verdienen. Zumal wir im Raid häufig auch ne Menge Spaß bei der Arbeit haben.

      Und was Casual-WoW angeht: Herausforderungs-Modus, einige der späteren Kampfgildenbosse, die schweren Versionen der Raid-Kämpfe – MoP ist zwar in seiner Breite ein klar auf Casuals ausgelegtes Addon, aber es gibt auch einige Features, an denen Nicht-Casuals verzweifeln.

    2. Mal ganz davon abgesehen, dass die Casual-Features wie Petbattles, Farm, aber auch Achievements zum Aufpeppen der Dailies, Legendary Questreihe, Geheimnisse in Pandaria, Rares und eine Menge mehr in MoP sehr gut gelungen sind. Man muss sie ja nicht mögen, sollte aber akzeptieren, dass sie anderen gefallen.
      Insgesamt ist WoW meiner Meinung nach momentan im besten Zustand seit Release, gerade weil es neben den traditionell funktionierenden Raidinhalten auch für Casuals viel Spaß und Abwechslung gibt.

    3. Und ich wunderte mich schon wohin der Vanion-Troll verschwunden ist, da isser. In voller Pracht und Blüte.

      Und Karsten hat recht. Ich bin Casual und verzweifle an so einigen Features von MoP ;).

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